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Industrie 4.0 – Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)

Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen fußt auf deren Technologie-kompetenz. Die technische Grundlage hierfür sind unter anderem intelligente vernetzte Systeme, die in dynamischen Wert-schöpfungsnetzwerken für eine erfolgreiche Kollaboration einSgesetzt werden. Im Fokus der Förderinitiative steht die Stärkung der Zusammenarbeit von Unternehmen mit ihren Kunden und Lieferanten als sozio-technisches System. Daher sollen unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Prozesse entwickelt werden, um eine neuartige Stufe der Flexibilisierung der Produktion zu erreichen. Auch die Weiterentwicklung innovativer Geschäftsmodelle, die auf schnelle Anpassung der Geschäftstätigkeit an neue Anforderung des Marktes fokussieren, sind von hoher Bedeutung. Mit der Förderinitiative werden innovative Lösungen zur Digitalisierung der Industrie vorangebracht und damit Chancen für Wertschöpfung und Wohlstand in Deutschland eröffnet.

1. Konsortialtreffen in Schwenningen bei der Hochschule Furtwangen

16. Oktober 2019

Am 24. und 25. September findet das erste offizielle Konsortialtreffen nach Projektbeginn vor ca. 8 Monaten statt. Neben der letzten Diskussion über die im Projekt umzusetzenden Use Cases, zeigen die Partner einen funktionierenden Prototyp des geplanten Gesamtsystems. Der für die Präsentation ausgewählte Anwendungsfall ist ein Dynamisches Leasing, bei dem sich die Kosten je nach durchgeführtem Prozess automatisch anpassen. Der Demonstrator beinhaltet über 20 verschiedene Technologien, die in sieben verschiedenen Programmiersprachen zu einer Lösung kombiniert werden!

Teilnehmer des Konsortialtreffens in Schwenningen

Der Funktionsumfang des Demonstrators beginnt beim Anlegen eines Vertrags, inklusive der Auswahl einer Maschine, den benötigten Sensorwerte sowie der vertragsrelevanten Verarbeitungslogik. Diese Informationen werden vom öffentlich erreichbaren KOSMoS-System an eine lokale KOSMoS Instanz kommuniziert. Diese Instanz teil die Informationen mit allen relevanten Systemkomponenten. Hierzu zählt eine Analyse-Plattform, eine Blockchain-Realisierung sowie Services auf einem Edge-Device zur Erfassung und Aufbereitung der Sensorwerte.

In der Live-Demonstration wird gezeigt, dass sich ein festgelegter Leasingpreis dynamisch, mit Hilfe eines Smart Contracts, an die erfassten Sensorwerte einer simulierten Maschine anpasst. Für die Realisierung wird die bereits definierte KOSMoS-Architektur verwendet.

Nicht nur auf Grund dieses Ergebnisses, ist das Konsortialtreffen als großer Erfolg und wichtiger Schritt in die geplante Richtung zu werten!

Schnittstellen-Workshop beim ISW in Stuttgart

26. Juli 2019

Am 11. Juli treffen sich die technologischen Enabler des Konsortiums mit zwei der Forschungspartner beim ISW, um gemeinsam die geplanten Systemkomponenten und Schnittstellen festlegen zu können. Nach einem erfolgreichen Workshop verteilten sich die Projektpartner wieder in ganz Deutschland, allerdings mit einem gemeinsamen Verständnis zur Realisierung des Vorhabens. Dieses Verständnis resultiert in den nächsten Monaten in einer prototypischen Umsetzung des Gesamtsystems. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Projektpartners Datarella zu finden.

Software-Architektur auf Basis der Anwendungsfälle

26. Juli 2019

Mehrere Projektpartner treffen sich beim ISW in Stuttgart, um gemeinsam die drei im Projekt zu realisierenden Anwendungsfälle durchzusprechen. Dieses Gespräch dient als Anlass, um Anforderungen und Ideen an die Software-Architektur festzulegen. Als Teilergebnis des Treffens lässt sich auf jeden Fall festhalten, dass die frühe Einbringung der Anwendungsfälle eine sehr gute Idee war. Einerseits resultierten sonst unberücksichtigte Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenfluss, andererseits entwickelten sich auch die Anwendungsfälle durch die Gespräche weiter.

Kickoff Treffen in Wald-Mössingen

12. März 2019

Das Projekt KOSMoS ist am 15. Februar in eine dreijährige Entwicklungszeit gestartet. Die Projektpartner haben sich mit dem Projektträger in Waldmössingen bei der Schwäbischen Werkzeugmaschinen GmbH getroffen. Neben organisatorischen Dingen wurden die geplanten Anwendungsfälle besprochen. Jeder Anwendungspartner hat seine Ziele und Wünsche an das Projekt methodisch vorgestellt. Im nächsten Schritt soll basierend auf den Anforderungen eine Technologieauswahl getroffen und eine Systemarchitektur geplant werden.

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